Entomologische Gesellschaft Zürich

gegründet 1911

Mitglied der Schweizerischen Entomologischen Gesellschaft

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Homepage des Monats: Galerie der Wanzen

 

Aktuell: Zeitungsartikel über Peter Duelli - Schutz seltener Arten ist nicht alles

Aktuell: Zeitungsartikel über Andreas Müller - Der bienenfleissige Insektenforscher

 

 

Exkursionen: Exkursion an die Lopper, verschoben, Termin ??

Exkursionen: 6. bis 8. August - 2 Tagesexkursion nach Saas GR (Nachmeldungen möglich)

Exkursionen: 11. September - Lichtfangnacht in Eglisau

 

 

 

INSEKT DES JAHRES 2010:

(CH, GER, AUT)

 

Ameisenlöwe

Myrmeleon formicarius (Linnaeus, 1767)

 

 

Der Ameisenlöwe ist ein Räuber, der Ameisen und andere kleine Tiere mit einer verblüffenden Methode fängt: Er baut im sandigen Boden Trichter. Wenn Beute dort hineinläuft, kommt sie nicht wieder heraus, weil sie mit dem lockeren Sand zum Trichtergrund rutscht. Dort wartet mit seinen großen Zangen der Ameisenlöwe und injiziert ein lähmendes Gift. Der Ameisenlöwe ist eine bis zu 17 mm große Larve mit bräunlicher Färbung. Das erwachsene Tier ist grazil mit vier durchsichtigen, 3,5 cm langen Flügeln und heißt Ameisenjungfer.

 

Fotos: aus dem Internet

   

SPINNE DES JAHRES 2010:

 

Gartenkreuzspinne

Araneus diadematus  (Clerck, 1758)

 

Sie zählt wohl zu den bekanntesten Spinnen überhaupt: die Gartenkreuzspinne Araneus diadematus (lat. Araneus = Spinne, diadematus = mit einer Kopfbinde geschmückt). Die Gartenkreuzspinne gehört zu der Familie der Radnetzspinnen. Das Männchen erreicht 5-10, das Weibchen 12-17 mm Körperlänge.

Foto: © Christine Dobler Gross, Mitglied EGZ

 

TIER DES JAHRES 2010 von ProNatura:

 

Langhornbiene

Eucera nigrescens  (Pérez, 1879)

 

Die Wahl der Langhornbiene zum Tier des Jahres solle die Bedeutung der Millionen «unsichtbaren» Insekten für die Biodiversität, die Lebensgrundlage für uns alle, betonen, teilte die Naturschutzorganisation Pro Natura mit. 45 Prozent aller Wildbienen stehen in der Schweiz auf der Roten Liste der gefährdeten und bedrohten Arten. Die Bestäubung von Pflanzen ist eine unbezahlbare Dienstleistung aller Wildbienen. Verschwinden diese fleissigen Summer, verarmt die Vielfalt der Pflanzen und mit ihr die Nahrungsgrundlage für Mensch und Tier.

Die Langhornbienen (Eucera nigrescens) fallen unter den Wildbienen auf, auch wenn sie nur 13 bis 16 Millimeter lang sind. Ihre Fühler sind so lang wie ihr Körper und sie haben einen pelzigen Rücken. Sie fliegen etwa von Mitte März bis Anfang August.

Foto: © 19.04.2009, Christine Dobler Gross, Mitglied EGZ

 

 Die Entomologische Gesellschaft Zürich (EGZ) ist eine seit 1911 bestehende Vereinigung von entomologisch interessierten Personen. Sie fördert den Kontakt zwischen Insektenliebhabern und Berufsentomologen und möchte in der Öffentlichkeit für Interesse und Verständnis für die Insektenwelt werben.

Interessieren Sie sich für Insekten? Damit sind Sie nicht allein. Dutzende von Leuten aus Zürich und Umgebung betreiben das Beobachten, Fotografieren, Filmen, Züchten, Sammeln, Untersuchen und Erforschen von Insekten und Spinnen als Freizeitbeschäftigung oder als Profis in der Forschung und in Umweltberufen.

In der entomologischen Gesellschaft Zürich sind auch Spinnen-Freunde und -Spezialisten herzlich willkommen!

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