Entomologische Gesellschaft Zürich
Vortragslokal: Hauptgebäude ETH-Zentrum, Rämistr. 101, 8000 Zürich (Tram 6 oder 10 ab Hauptbahnhof) - Hörsaal D 1.1
Beginn der Vorträge:
19.30 Uhr
Winterprogramm 2011 / 2012
Liebe Mitglieder
Für das Winterprogramm 2011/2012 haben wir wiederum eine attraktive Mischung von Vorträgen
zusammengestellt. Einige Vorträge führen uns in die weite Welt, von wo wir unter anderem auch viele Insekten zu Gesicht bekommen. Neu wollen wir Ihnen zweimal auch Gelegenheit zu
„Mitteilungen und Demonstrationen“ geben. Es sollte jeweils auch genügend Zeit übrig bleiben, damit Sie an der Diskussion teilnehmen und Fragen an die Referenten stellen können.
Sie, unsere Mitglieder, sind herzlich zu allen Veranstaltungen eingeladen; Es würde uns freuen,
wenn Sie sich möglichst von allen Vorträgen angesprochen fühlen.
Wir würden uns freuen, wenn Sie recht zahlreich und rechtzeitig an den entsprechenden Abenden
zugegen sind. Auch Gäste sind willkommen.
Gerne offerieren wir Ihnen am 9. Dezember 2011 wiederum den traditionellen Apéro, der
freundlicherweise erneut von den Familien Hättenschwiler/Parpan organisiert wird; diesmal gesponsert von Henry Hörsch, herzlichen Dank!
Gerhard Bächli
Präsident
21. Oktober 2011, Hörsaal D 1.1
Mitteilungen und Demonstrationen
Wir freuen uns darauf, dass unsere Mitglieder in Kurzbeiträgen von ihren Sammlungserfolgen, Beobachtungen
und Erlebnissen berichten. Aus organisatorischen Gründen wünscht der Vorstand die Voranmeldung beim Präsidenten bis spätestens 10. Oktober 2011, wobei gleichzeitig die zur
Projektion vorgesehene Datei übermittelt werden sollte. Die Redezeit sollte 10 Minuten nicht übersteigen, damit viele Beiträge berücksichtigt werden können. Kurze, spontane Mitteilungen
können, wenn möglich, am Schluss eingefügt werden.
04. November 2011, Hörsaal D 1.1
Hansruedi Wildermuth: Entomologische Fotosouvenirs aus Thailand
Thailand bietet auch entomologisch viel Farbenfrohes und Spannendes. Der Referent
berichtet in Wort und Bild darüber, was es alles im stark kultivierten, mit Regenwaldresten durchsetzten Süden des Landes zu sehen und zu fotografieren gibt. Selbst wenn die Libellen im
Mittelpunkt der Ausführungen stehen, kommen andere Tiergruppen nicht zu kurz.
18. November 2011, Kursraum im LFO-Gebäude
Gerhard Bächli: Einführung in die Zweiflügler, mit Bestimmungen
Dies ist ein Kurs mit Bestimmungsübungen mit dem Binokular und Einblicken in die
Biologie von gewissen Fliegen und Mücken, eher für Anfänger als für Fortgeschrittene. Teilnehmerzahl beschränkt.
09. Dezember 2011,
Hörsaal F5
Apéro der EGZ, ab 18.30 Uhr in der „Uhrenhalle“ vor dem Hörsaal F5!
Unser Apéro, wie gewohnt von der Familie Hättenschwiler/Parpan serviert, gibt Gelegenheit zum Kennenlernen
und zu allerlei Diskussionen. Im Weiteren beenden wir offiziell unser Jubiläumsjahr und halten einen kurzen Rückblick auf die Ereignisse.
16. Dezember 2011, Hörsaal D 1.1
Florin Rutschmann: Auf Heuschrecken-Fotosafari in Nordgriechenland
Unsere Orthopteren-Expedition startete an der Westküste in Igoumenitsa und führte uns zum Smolikas-Gebirge
im Osten. Die griechischen Besonderheiten liessen uns alle paar Meter ausflippen! Von den knapp 400 bekannten griechischen Heuschreckenarten konnten wir in kurzer Zeit gerade mal ein
Viertel beobachten und in Tausenden von Fotos festhalten.
06. Januar 2012, Hörsaal D 1.1
Rainer Neumeyer: Vielfalt der Stechimmen in der Schweiz
Die bekanntesten Stechimmen sind Ameisen, Bienen und Faltenwespen, weil sie
soziale Arten hervorgebracht haben. In anderen Familien wiederum leben Arten fast noch immer so wie Legimmen (Schlupfwespen, etc.), von denen sie wohl abstammen. Dazwischen gibt es alle
Übergänge zu entdecken, bei einer faszinierenden Vielfalt an Farben und Formen. Besonders interessant sind die parasitischen Arten. Manchmal kommen sie kaum anders daher als Räuber, dann
wieder als raffinierte Sozialparasiten bis hin zu Sklavenhaltern.
20. Januar 2012, Hörsaal D 1.1
Andreas Martens: Neozoen im Oberrhein
Der Oberrhein ist eine Schiffsautobahn zu den großen Überseehäfen in Holland und ist durch Kanäle mit Donau,
Seine und Rhone verbunden. Deshalb ist die Wahrscheinlichkeit einer schnellen Besiedlung durch aquatische Neozoen, d.h. gebietsfremde Wassertiere, die sich durch menschlichen Einfluss
etablieren, besonders hoch.
03. Februar 2012, Hörsaal D 1.1
Christa Glauser: Biodiversität im Wald – Massnahmen für Vögel und Insekten
Der Schweizer Vogelschutz SVS startete im 2011 eine neue, fünfjährige Kampagne «Biodiversität
– Vielfalt im Wald». Die Biodiversität im Wald ist zwar um einiges vielfältiger als im Kulturland, es hat weniger bedrohte Arten. Dennoch gibt es auch im Wald Mangelbiotope. Von den
lichten Wäldern, den grossen Übergangsbereichen Wald-Kulturland, ausreichendem Totholz und Biotopbäumen profitieren nicht nur Vögel, sondern auch zahlreiche Insekten.
17. Februar 2012 19.00 Uhr
Generalversammlung mit Gant. Die Einladung wird
separat versandt.
02. März 2012, Hörsaal D 1.1
Beat Wermelinger: Was bedeutet der globale Wandel für unsere Insektenfauna?
Insekten sind in der Entwicklungsgeschwindigkeit direkt von der Temperatur abhängig.
Das bedeutet aber nicht, dass es umso mehr Insekten gibt, je wärmer es wird. Viele weitere, mit der Klimaerwärmung und dem globalen Wandel zusammenhängende Faktoren wie
Wintertemperaturen, Trockenheit, Extremereignisse, Vitalität der Wirtspflanzen, natürliche Feinde, aber auch der Warenhandel, beeinflussen ihre Vermehrungsraten und die Zusammensetzung
der Artengemeinschaften. Anhand von Beispielen werden einige dieser Zusammenhänge aufgezeigt.
16. März 2012, Hörsaal wird später angekündigt
Mitteilungen und Demonstrationen
Wie bereits am 21. Oktober 2011 erwarten wir eine Reihe von Kurzvorträgen. Aus organisatorischen Gründen wünscht
der Vorstand die Voranmeldung beim Präsidenten bis spätestens 8. März 2012, wobei gleichzeitig die zur Projektion vorgesehene Datei übermittelt werden sollte.
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