AUSGEBUCHT Am 9. Oktober haben wir die Möglichkeit, die Gewächshäuser des Botanischen Gartens Zürich im Rahmen einer Nachtexkursion zu betreten. Wir können mit Taschenlampe, UV-Lampe und Lichtfalle nach Insekten suchen, die den täglichen Besucherströmen sehr...

Stadtimkerei (Foto: Axel Hindemith/Wikipedia, modifizierte Originalaufnahme)
Das Bundesamt für Umwelt warnt vor den boomenden Menge an Honigbienen in Schweizer Städten und stützt sich dabei auf eine Studie der Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL.
Während sieben Jahren (2012 – 2018) untersuchte die Studie die Entwicklung der Honigbienenbestände und deren Verhältnis zum Blütenangebot in 14 Schweizer Städten. Die Resultate der Studie weisen für die meisten der untersuchten Städte ein Missverhältnis zwischen bestehenden Blühflächen und den steigenden Honigbienendichten nach.
Die Autoren sind der Ansicht, dass die Honigbienendichte zusätzlich zu anderen Stressfaktoren (Klimawandel, Mangel an floralen Ressourcen, Bodenversiegelung, etc.) zur Abnahme der Wildbienenvielfalt beiträgt und fordern Massnahmen zur Regulierung der Imkerei.
Quellen:
BAFU: Zu viele Honigbienen in den Städten
WSL: Imkerei in Städten könnte Wildbienen schaden