Samstag, 31. Januar 2026 im Muséum d’Histoire naturelle de Neuchâtel, Rue des Terreaux 14, 2000 Neuchâtel findet das Käfertreffen 2026 statt.
Die Zentralschweiz ist koleopterologisch viel schlechter untersucht, als manche Landesgegenden, in denen sich die «Restbestände der faunistisch interessierten Entomologen» mit Vorliebe tummeln. Der Autor des Vortrags untersucht seit Jahren und kontinuierlich die xylobionte Käferfauna der wärmeliebenden Wälder im Bereich des Vierwaldstättersees. Dabei gelangen ihm zahlreiche Funde seltener Arten, die belegen, wie wichtig diese Klimainseln für unsere Entomofauna sind. Beispiele aus den Kantonen Zug und Uri zeigen, dass auch isolierte, kleinflächige «Totholzinseln» und rudimentäre Bestände seltener Waldgesellschaften (Lindenwälder) eine erstaunlich reichhaltige und anspruchsvolle Käferfauna beherbergen können, die sich stark von jener umliegender Wirtschaftswälder unterscheidet.